Leitartikel Billtalpost Februar 19.03.2016
Liebe Mitglieder,
das vergangene Jahr war wieder einmal recht ereignisreich, wobei ich den Focus auf die Billtalhöhe richte und die Weltereignisse hier ausblende.
Das Thema im letzten Frühjahr war das Fällen der riesigen Fichten quer über unser Gelände.
Alle haben inzwischen mitbekommen, dass dieses Projekt zügig abgeschlossen wurde. Die Schäden auf der Wiese sind weitgehend wieder beseitigt und die Wohnwagen wieder an ihre angestammten Plätze verbracht.
Das Holz wurde verkauft und brachte insgesamt einen Deckungsbeitrag von etwa 2500 Euro.
Da es bei der Entscheidung zur Fällung der Bäume nicht um ästhetische sondern um Sicherheitsaspekte ging, darf man nun ruhig feststellen, dass der Platz jetzt nicht mehr so heimelig wirkt wie zuvor. Dafür haben die Reihen, die früher ein Schattendasein führten, heute Teil an Licht, Luft und Sonne. Sicher kann man darüber nachdenken, ob man anstelle der Bäume nun andere Gehölze anpflanzt. Es sollten dies wohl keine Exoten oder Riesen sein.
Die tiefen Spuren des Holztransportes auf dem Platz haben einmal mehr gezeigt, wie wenig tragfähig der Untergrund ist, was es schwer macht die an sich schöneren, sonnigeren Plätze auf der Süd-Seite an Familien zu vergeben, die ihren Wohnwagen auch als Reisewagen nutzen und jederzeit, ohne fremde Hilfe vom Platz ziehen wollen. Möglicherweise wird das in Zukunft ein Kriterium sein. Eine Lösung muss den Blick auf die Naturschutzbestimmungen haben und die machen es nicht einfach eine solche zu finden.
Unser Vereinsgedanke, möglichst vielen Menschen die Natur näher bringen zu wollen, hatte uns veranlasst, auch Fremden unsere Wiese zum Zelten zur Verfügung zu stellen. Wir hatten da insbesondere Familien im Sinn. Leider haben wir die Erfahrung machen müssen, dass dieses Angebot eher von Gruppen genutzt wurde, die Lagerfeuerromantik mit Party verbinden wollten und entsprechende Lärmkulissen produzierten. Deshalb haben wir unser Angebot wieder auf Mitglieder der Naturfreunde beschränkt. Ausgenommen sind Kinder- und Jugendgruppen nach Anmeldung.
Gegen Jahresende ist ein Mobilfunk-Provider an uns mit der Frage herangetreten, ob man einen Verstärkermast von ca. 50 m Höhe ggf. auf unser Grundstück stellen dürfe, es solle unser Schaden nicht sein. Man biete dafür eine namhafte Pacht und kostenloses W-Lan an. Das klang überlegenswert, denn die gezahlten Pachten für derlei Anlagen liegen oft deutlich über Zweitausend Euro im Jahr und man muss bedenken, was man bei Ablehnung davon hat, wenn dann der Nachbar das Angebot annimmt und die Anlage auf dessen Grundstück eventuell optisch unser Grundstück beeinträchtigt, ohne dass wir davon profitieren. Alle weiteren Überlegungen wurden jedoch durch die Mitteilung obsolet, dass der erforderliche Mast ein Gitterturm von über 85 Metern Höhe werden soll. Wir sind nun gespannt ob und wo das Monstrum gebaut wird.
Ansonsten wollen wir alle einladen an unseren Veranstaltungen teilzunehmen. (
(Die Termine und Details bitte der Tabelle entnehmen, bzw. aus dem Schaukasten)
Wie immer, hier noch der Hinweis auf die Homepage der NaturFreunde Hessen!
Neben vielen Wanderungen, Bergwanderungen, Klettertouren, Kletterausbildung, Skitouren,
Kanutouren sowie diversen kulturellen Angeboten, sind die Naturfreunde Hessen auch politisch recht aktiv unterwegs, sie sagen unter anderem auch:
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Schreiben der Naturfreunde Deutschlands an die Naturfreunde Frankreichs nach den Anschlägen in Paris am 13.11.2015 (siehe: www.naturfreunde-hessen.de)
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Flüchtlingen mit Respekt begegnen (Beschluß des Landesvorstandes der NF Hessen)
Die kompletten Texte können auf der Home-Page www.Naturfreunde-Hessen.de gelesen werden. Soviel mal hier in Kürze.
Die Mitgliederversammlung am Samstag den 19.03.2016 um 14:00 Uhr in der Vereinsgaststätte. Die Einladung findet Ihr im Anhang. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
Bis dahin herzliche Grüße und „Berg frei“
Euer Manfred
