Paddelwochenende auf der Lahn 04 und 05.06.2016

 

Trotz schlechter Wetterprognose für das Wochenende starteten 13 Naturfreunde der Ortsgruppe Ffm.-Höchst zum alljährlichen Paddeln an die Lahn. Nach den reichlichen Regenfällen der vergangenen Woche hatte die Lahn mittleres Hochwasser und wir überlegten, ob wir die Tour wagen wollten, denn die Strömung war recht heftig. Da sich das Wetter besserte, wurde jedoch in Odersbach eingesetzt und bis nach Villmar bis zum Naturfreundehaus gepaddelt. Die Paddler kamen sehr gut voran und brauchten für die Strecke eine Stunde weniger als sonst üblich. Der Ausstieg am Lahntalhaus über die steile Treppe bei starker Strömung war eine echte Herausforderung, die jedoch gemeinsam gemeistert wurde.

Bei strahlendem Sonnenschein trockneten die Spritzdecken und Schwimmwesten ganz schnell. Wir nutzten die Zeit, um uns zu erholen von der Anstrengung. Später wurde der Grill in Betrieb genommen und wir konnten soger im Freien unser Abendessen genießen. Leider begann es dann doch zu regnen, aber jeder nahm etwas von draußen mit nach drinnen in den Aufenthaltsraum und so wurden wir selbst nicht nass. Da es im Haus kühler war als draußen, feuerten wir den Kaminofen an und bei Würfelspielen und Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. Schließlich wurde es Zeit ins Bett zu gehen.

Sonntags ließen wir uns Zeit mit dem Frühstücken, da es im Lahntal noch recht neblig war. Wir beschlossen, die Boote auf den Hänger zu laden und ein Stück flussaufwärts bei Aumenau einzusetzen, so dass die Paddler kurze Zeit später nochmals das Lahntalhaus passierten und für die Begleiter eine gute Gelegenheit für ein Gruppenfoto auf dem Fluss boten. Weiter ging es bis nach Dehrn, dem Endpunkt der diesjährigen Tour. Nachdem die Boote gesäubert und alle Utensilien aufgeladen waren, nutzten wir die zeitige Ankunft bei sommerlichen Temperaturen, um uns noch im nahegelegenen Eissalon ein leckeres Eis zu gönnen.

Frohgelaunt und abgekämpft, aber bepackt mit Informationen über Gewässer- und Naturschutz sowie Wasserqualität und die Uferpflanzen kamen wir am Sonntagabend – gerade noch rechtzeitig vor dem großen Gewitter wieder nach Hause.

Robert und Monika Vogel

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