Billtalpost/ Dezember 2007 / Rundbrief

Liebe Mitglieder,
der Vorstand wünscht Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Damit letzteres richtig geplant werden kann haben wir die wichtigsten Billtal-Termine für 2008 noch mit in das Blättchen aufgenommen, warum es etwas später erscheint, sozusagen zum Jahresabschluss und eigentlich gerade richtig für einen Rückblick, durch welche Brille auch immer. Durch die Vereinsbrille sehe ich nichts, was nicht schon beschrieben wurde, durch die Politische schauen schon genug und berichten auch darüber, empfehle hierzu die Lektüre unserer Zeitschrift NATURFREUNDIN. Also greife ich mir die private Brille und sehe was wir an „sanftem Tourismus“ berichtenswertes erlebt haben. Natürlich fällt mir da ein, dass wir mit unserem ERIBA Touring im Schlepp, über den „Tag der Deutschen Einheit“ im Oktober, mal wieder in der Pfalz waren. Der goldene Herbst mit seiner Weinlese ist eine besonders gute Zeit für die Pfalz, wenn man allenthalben noch draussen in der Sonne sitzt, die Sonnenschirme eingeklappt die Wärme aufsaugend neuen Wein verkostet und Gegrilltes, oder zünftiger, Flammkuchen mit oder ohne Speck isst. Unsere Lieblingsecke im Pfälzerwald ist das Dahner Felsenland an der französischen Grenze zum Elsass mit seinen wildromantischen, teils sagenumwobenen Felsenburgen, die oft nur für Schwindelfreie und Trittsichere besteigbar sind. Sandsteinfelsen ragen fast aus jeder der nicht allzu hohen Bergkuppen über die Bäume hinaus. Wegen der sandigen Böden gibt es viele Kiefern und die Wege sind weich und trocken. Die Idylle ist richtig komplett, wenn man im Wild- und Wanderpark Silz die zwanzig Rothirsche um hundertfünfzig Hirschkühe röhren hört und man ohne Zäune mit Gänsehaut Teil dieser Zeremonie wird und man Pilze, Keschten und Walnüsse in Fülle findet. Und wo besonders viel der schönsten Natur ist, sind natürlich auch die NATURFREUNDE! Dort betreiben sie den „Bethof “ bei Vorderweidental mit Naturfreundehaus und Campingplatz. Er liegt still für sich allein zwischen Wiesen und Wald, grade so schön, nein, eigentlich sogar noch schöner als unser Billtal. Weshalb der Billtaler sich dort auch gleich zuhause fühlt. Der Campingplatz wird zum guten Teil von den Mitgliedern selbst belegt, aber es gibt noch ausreichend Plätze für Gäste. Die Sanitären Anlagen sind auf dem neuesten Stand und stehen Gästen wie Mitgliedern gleichermaßen zur Verfügung. Wir sind immer wieder gerne dort und können den Platz wie das Naturfreundehaus mit schönen Zimmern und gutem Essen nur wärmstens empfehlen. Überhaupt sollten wir den Einrichtungen der Naturfreunde stets den Vorzug geben.
Herzliche Grüsse und „Berg frei“
Euer Manfred