Mitgliederversammlung am 15.03.2009

Jahresrückblick 2008 des 2. Vorsitzenden
Die Saison 2008 wurde am Samstag den 15.03., wie immer mit der Mitgliederversammlung, die im katholischen Gemeindehaus St. Joseph statt fand, eröffnet. Das Protokoll wurde ja schon verlesen.
Wegen einer Lockerung der Vereinsvorschriften fällt die Ortsbindung an Höchst weg und wir können uns am Ort des tatsächlichen Vereinssitzes versammeln, also der Billtalhöhe, was wir heute erstmalig tun.
Neben den bekannten Punkten gab es eine Diskussion zum Thema: Schafhaltung statt Rasenmähen auf der Billtalhöhe, die neben dem praktischen Aspekt die Idylle einer Alm hätte schaffen sollen. Die Mehrheit befürchtete aber eine Geruchsbelästigung, Verschmutzung durch Kot, zusätzliche Mücken und eine Gefährdung der Kinder durch den Elektrozaun, und entschied sich dagegen.
Geehrt wurden für
Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Karl Müller und Walter Praß
Für 50 Jahre Mitgliedschaft:Manfred Hartmann
Für 40 Jahre Mitgliedschaft:Heinz Buchholz
Für 25 Jahre Mitgliedschaft:Dariusz Brzoska und Franz Brustmann
Robert zeigte zum Abschluss Bilder vom Paddelwochenende auf der Lahn aus 2007.
Für den 27. April 2008 hatte Monika zur Teilnahme an der Ausstellung "All-Inclusive „ –„Die Welt des Tourismus" in Frankfurt in der Schirn-Kunsthalle eingeladen und hatte für uns um 11Uhr eine Führung bestellt, die etwa eine Stunde dauerte und recht interessant war. Der Ort lässt es ahnen, es ging um den künstlerischen Aspekt des Themas und nicht um die Vermarktung oder die Verdammung bestimmter Angebote der Tourismusindustrie. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein auf einer Schiffsterrasse auf dem Main mit Logenblick auf die Skyline von Frankfurt mit ihren Bankentürmen.
Heute würde uns das wegen der Krise wohl eher nachdenklich gestimmt haben.
Vom 23.05. bis 30.05.08 zogen wir planmäßig die Projektwoche Herren DU/WC und Ausgussraum durch.
Monika, Regina, Erwin, Hans, Manfred und Lothar haben die ganze Woche durchgearbeitet, Andreas, Bogdan, Wilfried, Thomas waren an einzelnen Tagen da. Franz und Wolfgang haben später die Decke eingezogen.
Hervorheben muss man die vorausgegangene perfekte Planung und die Materialbeschaffung, ohne die es keinen so reibungslosen Arbeitsablauf gegeben hätte. Ganz besonders ist dafür Lothar und Monika zu Danken.

Am 10.05., Pfingstsamstag war ein Arbeitstag und anschließend fand um 15:00 Uhr das traditionelle DOKO –Turnier statt. Das hat nichts mit den sattsam bekannten DOKU SOAPS im Fernsehen zu tun, sondern es handelt sich um das Kartenspiel „Doppelkopf“.
Vom 16. bis 18. Mai hat der Landesverband ein Ausflugswochenende mit dem Titel „Rhöner geht’s nicht „ angeboten. Die Leitung hatte: Jürgen Lamprecht, der Vorsitzende des Landesverbandes.
Von uns nahmen daran Monika und Robert Vogel und Angela und Manfred Leugering teil.
Ausgangsort war Fladungen in der Bayrischen Rhön. Wir wohnten in einem schönen Hotel im Grünen mit gutem Essen und schöner Terrasse, die am Abend zum Verweilen bei Wein und Gesang einlud.
Bei einer Wanderung zum Gangolfsberg gab es beeindruckende Zeugnisse von Vulkantätigkeit mit Basaltbrüchen, Basaltsäulen, und auf dem Gipfel Reste einer keltischen Wallanlage sowie weite Blicke ins Land zu sehen.
Ferner gab es einen Stadtrundgang durch Ostheim mit hervorragend und interessant geführter Besichtigung der größten historischen Kirchenburg Deutschlands,
Dann wurde noch das fränkische Freilichtmuseum in Fladungen besucht, das unserem Hessenpark nacheifert.
Damit es nicht zu trocken wurde, gingen wir zwischendurch die Rotherbrauerei besichtigen. Sie braut neuerdings - ganz zeitgemäß - sogenanntes „Biobier“. Aus der Nachbarschaft stammt übrigens auch die inzwischen so berühmte BIONADE.
Am 25.05. wanderten wir in kleiner Gruppe vom Billtal über den Atzelberg, den Rossert zum Rettershof und zurück zum Billtal. Die Anforderung waren 550 m Aufstieg, 16 Km Länge und eine Gehzeit von ca. 4 Std.
Samstag den 21.06. war wieder Arbeitstag mit Aufbau für das Sommerfest das dann um 13:00 begann als „ozapft“ war.
Der Kuchen- und Getränkeverkauf lief sehr gut und bewegte sich in der Größenordnung des vergangenen Jahres. Auch die anderen Aktivitäten wie Fußball für die Kinder, Reiten um den Platz, der Clown Sepp und die Line- Dancer „Silver Spurs“ fanden statt - wie in den Jahren zuvor auch.
Der Abend war wieder gemütlich und bei Gitarrenbegleitung wurde viel Gesungen und gelacht.
Am Sonntag den 22.06. begann der zweite Tag des Sommerfestes um 11:00 Uhr mit dem Frühschoppen und von 16:00 –18:00 Uhr wurde dann alles wieder abgebaut.
Fazit: Die Teilnahme lässt immer mehr nach, so dass wir für das Jahr 2009 das Sommerfest auf den Samstag beschränken werden und das Wiesenfest mal ganz ausfallen lassen werden. Vielleicht kann man die Arbeitstage mehr zum Beisammensein nutzen und Grillen oder Suppe kochen und zusammen Mittagessen.
Am Sonntag den 29.06. wanderten wir wieder von der Billtalhöhe zum Kl.Feldberg über den Stockborn zum Fuchstanz. Dort wurde dieses Mal eingekehrt. Dann Rückkehr zum Billtal. Die Anforderungen waren wieder 450 m Aufstieg, 14 Km Länge, reine Gehzeit wieder ca. 4 Stunden.
Am Sonntag den 27.07. noch eine Wanderung ab Billtal über Glashütten, am Limes und dem Kleinkastel Maisel entlang, zur Hasenmühle und zurück über Schlossborn zum Billtal. Anforderungen wieder 450 m Aufstieg und 16 Km Länge bei Rucksackverpflegung da keine Einkehrmöglichkeit war.
Ein Highlight war wie immer Roberts Kanutour am 09.und 10.08.,dieses Mal wieder auf der Fränkischen Saale. Die Organisation lag auch wie immer in den Händen von Robert und Monika, die darin schon einige Erfahrung haben und alles perfekt vorbereitet hatten. Insbesondere Fred hat sie dabei tatkräftig unterstützt.
Die Beteiligung war etwas geringer als 2007 auf der Lahn.
Zu Wasser gingen diesmal
2 Kanadier mit Peter und Thomas, Angela und Manfred,
3 Zweier mit Andreas und Fred, Karin und Tochter Johanna aus Frankfurt, Petra und Tochter Laura ebenfalls von den Frankfurtern sowie
3 Einern mit Anette, Tobias und Robert .
Die Begleitung und Vorausabteilung machten Monika, Lydia und Ute.
Eingesetzt wurde gegen 12 Uhr in Hammelburg und es ging gleich richtig los mit einem Wehr, welches wir mutig im Schwall durchfuhren, wie wir diesmal überhaupt alle fahrbaren Wehre auch befuhren und weitgehend gut durchkamen. Dennoch blieb uns das Umtragen von Wehren nicht erspart und die teils langen Wege waren recht mühsam, so dass wir beschlossen beim nächsten Mal mindestens einen Bootstrailer mit zu nehmen. Ansonsten waren die Pausen nicht unwillkommen.
Übernachtet wurde auf dem Campingplatz Rossmühle mit abendlichem Grillen, kurzer, nicht ganz störungsfreier Nacht und gemeinsamen Frühstück. Gegen 11 Uhr waren wir wieder auf dem Wasser und fuhren die restlichen 13 von insgesamt 30 Kilometern inzwischen routiniert zum Ziel Gemünden an der Mainmündung. Eine Schlussrast bot sich wegen der doch lagen Rückfahrt nicht mehr an. Alles in allem war es wieder eine Runde Sache.
Am Samstag den 30.08. war nicht nur Arbeitstag sondern ab 17 Uhr auch unser Wiesenfest auf der Billtalhöhe. Es kamen nur ca. 15 Teilnehmer aber gleichzeitig fand ein tolles Fest bei Sabine statt. 4 vierzigste Geburtstage waren zu feiern und man hatte uns eingeladen mitzumachen. Das haben wir denn auch getan. Die pittoreske Ausstaffierung der Feier im Detail zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen, hat sich aber wohl inzwischen rumgesprochen.
Zusammen mit den Frankfurtern, welche die Anreise mit einem Bus organisiert hatten, sind vier von uns, Monika, Robert, Angela und Manfred dann am
14.09. zum NaturFreunde Tag 2008 nach Eschwege gefahren.
Ort des Geschehens war das Landgrafenschloss mit Schlosshof und Rittersaal.
An Aktionen geboten wurde jeweils alternativ eine Wanderung, ein Museumsbesuch, ein Stadtrundgang, eine Schiffsfahrt oder Paddeln sowie ein Vortrag zur Wasserverschmutzung durch das Unternehmen „Kali u. Salz“, sowie Ansprachen vom Landrat und von Jürgen Lamprecht unserem Landesvorsitzenden.
Am 20.09./ 11.10./ 22.11. waren jeweils Arbeitstage und am
22.11. außerdem um 15:00 Uhr das Abzelten mit der Ausgabe der neuen Verträge hier in der Vereinsgaststätte Billtalhöhe.
Den Jahresabschluss bildete wie immer der Weihnachtsmarkt in Alt-Höchst, der dieses Mal nicht vom Sturm hinweggefegt wurde und bei recht schönem Wetter gut besucht war.
Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass die Billtalpost drei mal erschienen ist, der Zufahrtsweg erfolglos saniert wurde, weshalb es noch einmal neu gemacht werden wird, die Dunstabzugshaube in der Gaststätte einen neuen stärkeren Motor erhalten hat, Sabine einen Kaminofen mit hohem Gemütlichkeitsfaktor im Lokal aufgestellt und die Decke des selben zusätzlich isoliert hat um Energie zu sparen.
Allen die mitgewirkt haben das Vereinsjahr 2008 zu gestalten und mit Leben zu füllen, sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.
Für 2009 sind außer einer Home-Page, welche dann die Billtalpost ersetzen soll, derweil keine neuen Projekte geplant, da wir zunächst die laufenden zu Ende führen wollen und unser Budget nicht weiter belasten können.
Vielen dank für die Aufmerksamkeit und alles Gute für 2009.